Coaching

Coaching unterstützt Fach-, Führungskräfte und Teams darin, berufsbezogene Probleme und Konflikte zu bearbeiten, die Arbeit zu reflektieren und wertbezogen und engagiert neu auszurichten, eigene Ressourcen voll auszuschöpfen und Ziele erfolgreich zu erreichen.

Wie zufrieden bin ich mit meinem Aufgabenbereich? Fühle ich mich unterfordert oder überfordert? Stehen mir Ressourcen, Wissen und Methoden ausreichend zur Verfügung ? Wie gehe ich mit Stress um und wo finde ich Unterstützung? Habe ich eigene Handlungsspielräume und besteht Klarheit in Bezug auf meine Rolle und meine Funktion?

Wie gestalte ich die Zusammenarbeit mit meinen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen? Gibt es Teamkonflikte oder Abspaltungen? Wie ist die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und welche Erwartungen habe ich an die Leitung und an die Geschäftsführung?

Fachliche  Schwerpunkte von mir hierbei sind:

  • Fachkräfte- und Leitungscoaching
  • Psychische Gesundheit/Resilienz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Teamkonflikte und Teamentwicklung

Besonderer Wert wird auf Vertraulichkeit der Gespräche und eine klare Vertragsgestaltung mit der Geschäftsleitung gelegt. Im Mittelpunkt stehen die Themen und Inhalte, die von Fach- und Leitungskräften und den Arbeitsgruppen eingebracht werden. Der Verlauf des Coaching entspricht den Prozessphasen in der Supervision.

 

 

Supervision

Supervision im Rahmen der Mediationsausbildung (ZMediatAusbV/BM):

Was biete ich als anerkannter Ausbilder in Mediation (BM®) und Supervisor (DGSv/LPK - BW) an:

Laut der Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) vom 21.08.2016 ist zur Erlangung des Zertifikats "Zertifizierter Mediator" / "Zertifizierte Mediatorin"  während oder innerhalb eines Jahres im Anschluss an den Ausbildungskurs (120 h) eine Einzelsupervision im Anschluss an eine als Mediator oder Co-Mediator durchgeführte Mediation erforderlich  (§ 2 (5) ZMediatAusbV).

Innerhalb der zwei auf den Abschluss der Ausbildung folgenden Jahre hat der zertifizierte Mediator/die zertifizierte Mediatorin mindestens viermal an einer Einzelsupervision, jeweils im Anschluss an eine als Mediator /Mediatorin oder Co-Mediator /Co-Mediatorin durchgeführte Mediation, teilzunehmen, um das Zertifikat zu erhalten (§ 4 (1) ZMediatAusbV).

Gemäß den Ausbildungsrichtlinien des Bundesverbandes Mediation (BM) vom 01.01.2009 (überarbeitet und angepaßt im Oktober 2016) ist für die Anerkennung als Mediatorin (BM) /Mediator (BM) Supervision durch Ausbilder (BM) oder anerkannte SupervisorInnen im Umfang von 30 ZSt. erforderlich, hiervon 10 ZSt. eigene Fallsupervision. Auch die erforderliche Übungs- und Reflexionsgruppe (20 ZSt.) kann durch zusätzliche Supervision abgedeckt werden.

Termine für Mediations-Supervision 2019 (Wolfgang Jaede):

Gruppensupervision an der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung Freiburg (www.akademie.wi-ph.de/mediation.htlm):

Freitag, 22.März 2019, 14.00 - 19.00 Uhr

Freitag, 12.Juli 2019, 14.00 bis 19.00 Uhr

Freitag, 18.Oktober 2019, 14.00 - 19.00 Uhr

 

Weitere Termine für Einzelsupervision für Mediation (Wolfgang Jaede):

finden auf Anfrage und mit telefonischer Termimvereinbarung im Centrum Mediation, Salzstr.31, 79098 Freiburg, Tel.: 0761/3869945, mobil: 0177-4778569, statt.

 

Supervision für Fach-/Führungskräfte und Teams:

Für Fach- und Führungskräfte sowie Teams biete ich Supervision und Beratung zur Reflexion und Qualitätssicherung an. Diese kann im Rahmen einer einmaligen oder fortlaufenden Fallsupervision - einzeln oder in der Gruppe - , einer Fachkräfte-, Leitungs- und Teamsupervision oder auch eines Teamentwicklungsprozesses stattfinden. Die Auswahl des jeweiligen Settings, Umfangs und des methodischen Vorgehens erfolgt in Absprache mit den Fachkräften und der jeweiligen Fach- oder Geschäftsleitung. Besonderer Wert wird auf die Autonomie und den Vertrauensschutz der Fachkräfte gelegt.

 

Was ist Supervision?

Wichtigstes Instrument der Supervision ist die Reflexion und Spiegelung der Arbeitssituation des Einzelnen im Schnittfeld seiner professionellen Rolle, seiner Persönlichkeit und der bestehenden organisatorischen Strukturen.

Dieser „Blick von oben“, aus einer Metaperspektive, schafft Abstand und macht Strukturen, Zusammenhänge und „blinde Flecken“ deutlich, woraus sich neue Perspektiven, Zielsetzungen und Impulse für die Arbeit ableiten lassen.  

Supervision trägt dazu bei, Gewohntes infrage zu stellen, neu einzuschätzen und zu bewerten und benötigt deshalb sichere Rahmenbedingungen, klare Vereinbarungen und Ablaufstrukturen, um Reflexions- und Lernprozesse zu ermöglichen und neue Wahrnehmungs- und Denkschemata zu entwickeln.

 

Phasen der Supervision:

1. Einstiegs- und Orientierungsphase

2. Schließung eines Kontraktes

3. Diagnose- und Erkundungsphase

4. Interventionsphase

5. Evaluation und Abschluss

 

Grundprinzipien der Supervision:

  • Vertraulichkeit und Schweigepflicht
  • Kreativität und Ergebnisoffenheit
  • Allparteilichkeit und Neutralität
  • Wertschätzung und Ressourcenorientierung
  • Transparenz und Offenheit

 In der Regel wird zu Beginn ein "Dreiecksvertrag" mit der Geschäftsleitung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Supervisor geschlossen, der die Rahmenbedingungen, die Erwartungen, den Vertrauensschutz, die Zielsetzungen und die Kostenübernahme klärt. Die erzielten Ergebnisse der Supervision können dann in Absprache und gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der Fach- und Geschäftsleitung wieder zugänglich und nutzbar gemacht werden.

Supervision und Coaching beziehen sich immer auf die jeweilige Berufsrolle und auf die professionellen Aufgabenbereiche. Sie stellen keine Psychotherapie dar und ersetzen sie nicht.